sonderausstellung

Die Sonderausstellung „Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt“ endete am 19.2.2012, doch ist der Teil "Moderner Kupferbergbau in Chile" mit den Rettungsgeräten aufgrund des großen Interesses noch bis zum 26. August 2012 zu sehen!

Im Rahmen der Kooperation zwischen der chilenischen Corporación Nacional del Cobre de Chile (CODELCO) als dem weltweit wichtigsten Kupferbergbauunternehmen und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum (DBM) entstand eine Sonderausstellung, welche die Leistungen des südamerikanischen – insbesondere des chilenischen – Bergbaus bei der Gewinnung von Kupfer und der Versorgung der Weltbevölkerung mit diesem lebenswichtigen Metall im nationalen und globalen Rahmen vorstellt.

Neben der Bedeutung des Kupfers für die (Kultur-)Geschichte der Menschheit von Anbeginn bis heute widmet sich die Ausstellung auch der wirtschaftlichen Bedeutung der CODELCO im nationalen und internationalen Rahmen sowie deren Tage- und Tiefbauanlagen, die zu den weltweiß größten dieser Art gehören.

Einen weiteren wichtigen Teil der Ausstellung nimmt die Traditionspflege der CODELCO und ihr denkmalpflegerisches Engagement ein: Im Mittelpunkt steht die hoch in den Anden gelegene Bergarbeiterstadt Sewell, die inzwischen zum Weltkulturerbe der Menschheit zählt. Ebenfalls Erwähnung findet die weltweit Aufsehen erregende Rettung der 33 verschütteten Bergleute des Bergwerks San José. Der Abschluss der Ausstellung ist der Bedeutung des Kupfers für die Menschheit als lebenserhaltendes Metall vorbehalten.

Mit der Ausstellung wird das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) seinem Ziel gerecht, weltweit bedeutende Bergbaureviere und -länder vorzustellen und sie in die Entwicklung der Weltwirtschaft einzubeziehen.

Die Ausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum ist in enger Zusammenarbeit mit der CODELCO konzipiert und durchgeführt worden. Partnermuseen und Institutionen der Kupferwirtschaft haben sich durch die Leihgabe von außergewöhnlichen Objekten engagiert.

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